„Ich möchte herausfinden, warum ich weiß, was richtig ist,
und dennoch das Falsche tue.“
Pierre Bezukhov in Tolstois „Krieg und Frieden“
Wenn ich sage, dass ich aus Erfahrung spreche... dann meine ich es.
Ich habe Authentic Attachment kreiert, weil mir klar geworden ist, dass viele psychologische Ansätze nicht wirklich dazu beitragen, die Ursachen emotionaler Schmerzen und Bindungsprobleme langfristig zu heilen.
Dafür gibt es eine Vielzahl von Gründen:
- einige Fachleute haben selbst keine Erfahrung mit der Heilung emotionaler Schmerzen;
- das Unterbewusstsein wird in traditionellen Therapie-/Coaching-Ansätzen weitgehend vernachlässigt;
- das weibliche Nervensystem wurde wissenschaftlich nicht so gründlich untersucht wie das männliche;
- Neurodiversität wird in der Psychologie nicht richtig verstanden...
Als eine Person, die selbst fast ihr ganzes Leben mit einer extremen Form des desorganisierten Bindungsstils (ängstliche Vermeidung) und C-PTSD sowie einer nicht diagnostizierten Neurodiversität gelebt hat, kann ich kaum in Worte fassen, wie frustrierend es war, sich selbst von hochgebildeten Therapeuten nicht verstanden zu fühlen.
Meine persönlichen Erfahrungen haben mich auf eine lange Reise der Transformation geführt—traditionelle Therapie, Psychologiekurse an der Universität, unzählige Bücher über die Überwindung von Traumata... und so weiter, und so weiter...
Ich konnte nie verstehen, warum ich trotz all meinem psychologischen Verständnis noch immer von so tiefen emotionalen Schmerzen geplagt war, und warum sich meine Verhaltensmuster nie langfristig veränderten...... Obwohl ich es doch besser wusste!
Wenn ich meine Muster verstehe, warum kann ich sie dann nicht nachhaltig ändern? Wenn es nicht hilft, in der Therapie über meine Gefühle zu sprechen, ist für mich dann alles hoffnungslos? Ich fühlte mich wie ein besonderer, unheilbarer Fall.
Gott sei Dank stieß ich schlussendlich auf die Integrierte Bindungstheorie—durch die YouTube-Videos der Autorin und Beraterin Thais Gibson—die mein Leben für immer verändert hat. Ich erkannte, dass eine Verhaltensänderung bei mir niemals funktionieren würde, weil ich mein Unterbewusstsein neu programmieren musste, bevor sich mein Handeln nachhaltig ändern würde.
Außerdem wurde mir bewusst, wie viele meiner Wunden beziehungsbedingt waren und demnach beziehungsbedingte Heilung erforderten. Ich begann auch zu verstehen, dass Frauen eine grundlegend andere Nervensystem-Orientierung haben, das eine andere Herangehensweise benötigt als das standardisierte (männliche) Nervensystem. Dies gilt insbesondere für neurodivergente Frauen, da Autismus und ADHS beim weiblichen Phänotyp immer noch chronisch missverstanden und unterdiagnostiziert sind.
Ich beschloss, mich in Integrierter Bindungstheorie zertifizieren zu lassen und mich speziell über das Unterbewusstsein, das weibliche Nervensystem und den weiblichen Neurodiversität-Phänotypen zu bilden. Mein Herzenswunsch ist es, anderen Menschen das Verständnis, die Präsenz, das Einfühlungsvermögen, die Erklärungen und die Werkzeuge zu geben, die ich damals selbst so dringend gebraucht hatte.
Coaching-Zertifizierungen
Integrierte Bindungstheorie™ (Integrated Attachment Theory — IAT),
Personal Development School
Trauma-Informed Certificate for Coaches,
The Centre for Healing
Kurse und Weiterbildungen
„Die Kunst und Wissenschaft von Beziehungen: Menschliche Bedürfnisse verstehen“
(Universität Toronto)
„Leben mit ADHS“
(Universität Genf)