Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
1. Geltungsbereich und Vertragsgegenstand
Olivia H. – Authentic Attachment
Adresse: c/o PostCloud 000062
Otto-Kraus-Straße 10
90411 Nürnberg
Deutschland
E-Mail: [email protected]
1.1. Die Dienstleisterin, Olivia H., bietet im Rahmen ihres Unternehmens “Authentic Attachment” Coaching-Leistungen (vorwiegend Beziehungsberatung, Life Coaching, persönliche Entwicklung) an, vorwiegend online (über Zoom).
1.2. Bei den in diesen AGB genannten „Klienten“ handelt es sich (sofern nicht anders definiert) um die Verbraucher (B2C-Klienten), die die genannten Coaching-Leistungen der Dienstleisterin in Anspruch nehmen. Diese AGB gelten für alle Vertragsbeziehungen.
1.3. Die Arbeit findet im Coaching-Kontext statt. Die Dienstleisterin ist keine Therapeutin, Psychologin, Medizinerin oder Heilpraktikerin. Die Leistungen sind keine Therapie, keine psychologische, keine medizinische und keine heilpraktische Behandlung. Ergebnisse können nicht garantiert werden. Der Klient ist für seine Gesundheit und Entscheidungen selbst verantwortlich.
1.4. Diese Bedingungen gelten auch für zukünftige Sitzungen mit der Dienstleisterin (im Rahmen von Authentic Attachment), ohne dass eine erneute Zustimmung erforderlich ist.
1.5. Das Coaching richtet sich ausschließlich an volljährige Personen.
2. Vertragsabschluss / Buchung
2.1. Diese AGB stellen einen Dienstvertrag nach §§ 611 ff. BGB dar. Durch die Buchung einer Sitzung (über das Kalendertool Meetergo) akzeptiert der Klient automatisch diese AGB. Der Klient erhält mit der Buchungsbestätigung eine Rechnung per E-Mail.
2.2. Der Coaching-Vertrag kommt mit der Buchung verbindlich zustande. Die Durchführung der Sitzung setzt eine schriftlich bestätigte Zahlungsvereinbarung voraus. Bei ausbleibender Zahlung kann die Dienstleisterin weitere Sitzungen verweigern und rechtliche Schritte zur Durchsetzung des Honorars einleiten.
3. Coaching-Sitzungen
3.1. Jede Einzelsitzung besteht aus 75 Minuten Online-Gespräch, mit Ausnahme des kostenlosen Erstgesprächs. Jede Einzelsitzung (unabhängig davon, ob sie als individuelle Sitzung oder im Rahmen des „Authentic Attachment Program“ – einem mehrwöchigem Programm bestehend aus mehreren 1:1 Online-Sitzungen über Zoom) wahrgenommen wird) muss einzeln gebucht werden.
3.2. Sitzungen finden online statt, aktuell via Zoom.
3.3. Die Dienstleisterin kann Methoden oder Materialien verwenden, die urheberrechtlich geschützt sind; diese dürfen nicht ohne schriftliche Genehmigung der Dienstleisterin kopiert oder weitergegeben werden.
4. Preise und Zahlung
4.1. Der Preis pro Sitzung beträgt 90,00 € (inklusive Mehrwertsteuer, sofern zutreffend).
4.2. Zahlungen sind innerhalb von 14 Tagen nach der Sitzung fällig.
4.3. Akzeptierte Zahlungsmethoden: PayPal, Kreditkarte (über Stripe), Banküberweisung.
4.4. Bei verspäteter Zahlung behält sich die Dienstleisterin das Recht vor, weitere Sitzungen zu verweigern. Bei Zahlungsverzug des Klienten ist die Dienstleisterin berechtigt, Mahngebühren und Vertragszinsen in gesetzlich zulässiger Höhe zu erheben.
4.5. Bei ausbleibender Zahlung ist die Dienstleisterin berechtigt, weitere Sitzungen zu verweigern und die ihr gesetzlich zustehenden Ansprüche geltend zu machen, etwa in Form eines Mahnverfahrens.
5. Stornierung und Rückerstattung
5.1. Eine Sitzung kann bis zu 24 Stunden vor Beginn kostenfrei storniert werden.
5.2. Der Klient hat der Dienstleisterin ein Honorar in Höhe von 50 % des vereinbarten Honorars für jede Sitzung zu zahlen, die nicht mindestens 24 Stunden im Voraus storniert wird.
5.3. Im Falle von Unzufriedenheit mit der Dienstleistung kann der Klient für seine erste Sitzung innerhalb von 14 Tagen nach der Sitzung eine volle Rückerstattung beantragen, wenn er seine Unzufriedenheit begründen kann. Für weitere Sitzungen (nach der ersten Sitzung) gilt dieses Recht auf Rückerstattung im Falle von Unzufriedenheit nicht.
5.4. Weitere Sitzungen (nach der ersten Sitzung) eines Klienten sind im Falle von Unzufriedenheit nicht erstattbar, außer im Falle von belegbarer Krankheit (mit Attest) oder höherer Gewalt (siehe Punkt 9).
6. Widerrufsrecht
6.1. Verbraucher (§ 13 BGB) haben das Recht, binnen 14 Tagen nach Buchung ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Um das Widerrufsrecht auszuüben, muss die Dienstleisterin mittels einer klaren Erklärung über den Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informiert werden. Dies muss per E-Mail erfolgen: [email protected]
6.2. Folgen des Widerrufs
Wenn der Verbraucher diesen Vertrag widerruft, werden alle Zahlungen, die an die Dienstleisterin gesendet wurden, unverzüglich und spätestens binnen 14 Tagen zurückerstattet.
6.3. Beginn der Dienstleistung und Erlöschen des Widerrufsrechts:
Sofern der Klient ausdrücklich zustimmt (dies geschieht automatisch durch Buchung einer Sitzung über Meetergo), erlischt sein Widerrufsrecht mit Beginn der Dienstleistung.
7. Laufzeit und Kündigung des Vertrags:
7.1. Der Coaching-Vertrag wird mit der ersten Buchung einer Coaching-Sitzung geschlossen. Durch die Buchung bestätigt der Klient, diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelesen zu haben und ihnen zuzustimmen.
7.2. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für die gesamte Geschäftsbeziehung zwischen der Dienstleisterin und dem Klienten. Sie finden auch Anwendung auf alle zukünftigen Coaching-Sitzungen, Programme oder Leistungen der Dienstleisterin, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.
7.3. Weitere Sitzungen können über das Buchungssystem, per E-Mail, mündlich oder in sonstiger Weise vereinbart werden. Auch für solche später vereinbarten Sitzungen gelten diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
7.4. Jede vereinbarte Coaching-Sitzung stellt eine eigenständige Dienstleistung im Sinne eines Dienstvertrags gemäß §§ 611 ff. BGB dar.
7.5. Der jeweilige Dienstvertrag gilt für die Durchführung der vereinbarten Sitzung. Die Regelungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten jedoch unabhängig davon für die gesamte Geschäftsbeziehung zwischen den Parteien.
7.6. Beide Parteien können zukünftige Sitzungen jederzeit unter Beachtung der in diesen AGB geregelten Stornierungsfristen absagen.
7.7. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Parteien unberührt.
7.8. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn eine Partei trotz vorheriger Aufforderung wesentliche Vertragspflichten verletzt oder wenn eine vertrauensvolle Zusammenarbeit nicht mehr möglich ist.
8. Haftung und Verantwortung des Klienten
8.1. Die Dienstleisterin haftet gegenüber dem Klienten in allen Fällen vertraglicher und außervertraglicher Haftung bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen auf Schadensersatz oder Ersatz vergeblicher Aufwendungen.
8.2. In sonstigen Fällen haftet die Dienstleisterin – soweit in Absatz 8.3 nicht abweichend geregelt – nur bei Verletzung einer Vertragspflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Klient regelmäßig vertrauen darf (sogenannte Kardinalpflicht), und zwar beschränkt auf den Ersatz des vorhersehbaren und typischen Schadens. In allen übrigen Fällen ist die Haftung vorbehaltlich der Regelung in Absatz 8.3 ausgeschlossen.
8.3. Die Haftung für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit und nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt von den vorstehenden Haftungsbeschränkungen und -ausschlüssen unberührt.
8.4. Im Falle von Datenverlust haftet die Dienstleisterin nur für denjenigen Schaden, der auch bei ordnungsgemäßer und regelmäßiger, dem Risiko angemessener Datenanfertigung durch den Klienten entstanden wäre.
8.5. Die Dienstleisterin übernimmt keine Haftung für die Erreichung bestimmter Coaching-Ziele oder -Ergebnisse. Der Erfolg des Coachings hängt maßgeblich von der aktiven Mitarbeit und Umsetzung durch den Klienten ab. Der Klient trägt die volle Verantwortung für seine Entscheidungen, Handlungen und deren Folgen.
8.6. Das Coaching-Programm der Dienstleisterin stellt keine medizinische oder psychologische Diagnostik oder Behandlung dar. Die Beratung basiert auf den Angaben der Klienten. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der Klient verpflichtet ist, bei gesundheitlichen oder psychologischen Beschwerden einen Arzt oder Therapeuten zu konsultieren. Bei akuten psychischen Krisen oder Suizidgedanken muss der Klient unverzüglich professionelle Hilfe (Arzt, Therapeut, Notdienst) in Anspruch nehmen.
8.7. Coaching ist keine Krisenintervention. Der Klient bestätigt nach bestem Wissen, dass er sich aktuell nicht in einer akuten psychischen Krise befindet.
8.8. Die Dienstleisterin behält sich vor, Coaching-Anfragen ohne Angabe von Gründen abzulehnen oder laufende Sitzungen abzubrechen, wenn diese nicht mehr verantwortbar erscheinen.
8.9. Soweit nicht ausdrücklich anders vereinbart, verjähren Ansprüche des Klienten aus Gewährleistung und Schadensersatz mit Ausnahme der Ansprüche aus unerlaubter Handlung innerhalb der gesetzlichen Verjährungsfrist.
8.10. Bei Verträgen mit Verbrauchern (B2C) gilt:
Die Haftung der Dienstleisterin ist auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt. Für leichte Fahrlässigkeit haftet die Dienstleisterin nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) und nur für typischerweise vorhersehbare Schäden. Die Haftung für mittelbare Schäden oder entgangenen Gewinn ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig. Diese Begrenzung gilt nicht für Schäden an Leben, Körper oder Gesundheit, die durch vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verhalten der Dienstleisterin verursacht wurden.
8.11. Für Verträge mit Unternehmern (B2B) gilt deutsches Recht. Streitigkeiten werden im gegenseitigen Einvernehmen durch ein Schiedsverfahren in Berlin nach den Regeln des Deutschen Instituts für Schiedsgerichtsbarkeit (DIS) entschieden. Schiedssprache ist Deutsch oder Englisch.
8.12. Bei Verträgen mit Unternehmern (B2B) gelten folgende zusätzliche Regelungen: Die Gesamthaftung der Dienstleisterin aus Rechtsgründen im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist auf die im Zeitraum der 12 Monate vor dem schädigenden Ereignis gezahlten Honorare begrenzt oder auf EUR 10.000, je nachdem welcher Betrag höher ist. Für mittelbare, besondere oder punitive Schäden haftet die Dienstleisterin nicht.
9. Vertraulichkeit & Datenschutz (GDPR)
9.1. Alle vom Klienten bereitgestellten Daten werden vertraulich behandelt.
9.2. Daten werden gemäß DSGVO gespeichert und nicht an Dritte weitergegeben, außer gesetzlich verpflichtet.
9.3. Der Klient stimmt der Verarbeitung personenbezogener Daten zu, soweit diese zur Durchführung der Coaching-Leistungen notwendig sind. Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß der Datenschutzerklärung, die auf der Website einsehbar ist, und die der Klient mit Buchung seiner Sitzung akzeptiert.
9.4. Der Klient stimmt der Nutzung von Online-Videokonferenzen zu und erkennt das verbleibende Restrisiko eines Datenlecks an; die Dienstleisterin behandelt personenbezogene Daten gemäß geltendem Datenschutzrecht.
9.5. Sitzungen dürfen ohne Zustimmung nicht aufgezeichnet werden.
9.6. Wenn sensible Kundendaten per E-Mail ausgetauscht werden (beispielsweise im Rahmen eines E-Mail-Coachings), gelten die Datenschutzrichtlinien der jeweiligen E-Mail-Anbieter. Authentic Attachment nutzt Proton als Anbieter für den E-Mail-Austausch, um den Datenschutz zu gewährleisten; jedoch unterliegen alle an die E-Mail-Adresse von Authentic Attachment gesendeten E-Mails ebenfalls den Datenschutzbestimmungen des E-Mail-Anbieters des Kunden. Der Dienstleister kann nicht für etwaige Datenschutzverletzungen haftbar gemacht werden, die durch den E-Mail-Anbieter des Kunden entstehen.
10. Technische Probleme & Force Majeure
10.1. Die Dienstleisterin haftet nicht für technische Probleme (z.B. Internetstörungen, Zoom-Ausfälle) oder Datenlecks, die durch die Nutzung von Online-Plattformen entstehen können. Die Dienstleisterin ergreift angemessene Maßnahmen zum Schutz personenbezogener Daten; ein Restrisiko durch externe Plattformen kann jedoch nicht ausgeschlossen werden.
10.2. Bei Ausfall durch höhere Gewalt (z.B. Krankheit, Stromausfall, Naturereignisse) wird die Sitzung verschoben.
10.3. Beide Parteien können eine geplante Sitzung im Falle von Krankheit oder unvermeidbaren Umständen verschieben, dies muss ausdrücklich über E-Mail kommuniziert werden. Ein ärztliches Attest ist dafür nicht erforderlich. Die neuen Termine werden einvernehmlich festgelegt. Die verschobene Neubuchung eines Termins muss auf ein Datum innerhalb einer Zeitspanne von drei Monaten des ursprünglichen Termindatums liegen. Sollte aufgrund des Klienten kein Ersatztermin gefunden werden können, hat der Klient Anspruch auf eine Erstattung von 50 % des gezahlten Honorars. Sollte aufgrund der Dienstleisterin kein Ersatztermin gefunden werden können, hat der Klient Anspruch auf eine Erstattung von 100 % des gezahlten Honorars.
10.4. Sollte die Dienstleisterin aufgrund längerer Krankheit oder unvorhergesehener Umstände (force majeure) nicht in der Lage sein, die vereinbarten Coaching-Leistungen zu erbringen, wird die bereits gezahlte Vergütung für die betroffenen Sitzungen vollständig zurückerstattet. Eine Haftung darüber hinaus besteht nicht.
10.5. Sollte der Klient aufgrund von Krankheit oder unvorhergesehenen Umständen (force majeure) die Teilnahme an einer Sitzung nicht wahrnehmen können und eine Verschiebung nicht möglich sein, kann die bereits gezahlte Vergütung entweder für eine Ersatzsitzung innerhalb von 3 Monaten verwendet oder vollständig erstattet werden. Für eine vollständige Erstattung kann in diesem Fall nach einem ärztlichen Attest verlangt werden.
11. Anwendbares Recht & Gerichtsstand
11.1. Es gilt deutsches Recht.
11.2. Durch Buchung einer Sitzung mit der Dienstleisterin (wie durch eine Terminbuchung im Kalendertool Meetergo) bestätigt der Klient, dass er diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen und somit die Coaching-Vereinbarung gelesen und verstanden hat und ihnen zustimmt.
11.3. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Klienten weltweit, unabhängig von ihrem Wohnsitzland oder ihrer Staatsangehörigkeit. Die Dienstleistungen unterliegen deutschem Recht und der Gerichtsbarkeit Berlins.
11.4. Dieser Vertrag existiert in mehreren Sprachen. Im Falle von sprachlichen Abweichungen oder Unklarheiten ist die deutsche Version des Vertrags maßgeblich.
11.5. Gerichtsstand für alle Streitigkeiten mit Verbrauchern ist, sofern gesetzlich zulässig, Berlin, Deutschland. Verbraucher können sich jederzeit an die zuständigen ordentlichen Gerichte wenden. Schiedssprache ist Deutsch oder Englisch.
12. Schlussbestimmungen
12.1. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt der Vertrag im Übrigen gültig.
12.2. Dieser Vertrag ist genderneutral und für alle Menschen zugänglich.